Gesellschaftliche Transformationen: Gegenstand oder Aufgabe der Technikfolgenabschätzung?

NTA8: Achte Konferenz des Netzwerks TA

Der vorläufige Programm zur NTA8-Konferenz am 7. und 8.11.2018 im Bürgerzentrum "Südwerk" Karlsruhe steht. Es kann hier heruntergeladen werden.

Die achte Konferenz des Netzwerks TA (NTA8) wird vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI organisiert und findet vom 7. bis zum 8. November 2018 im Bürgerzentrum „Südwerk“ in Karlsruhe statt. Thema der Konferenz ist „Gesellschaftliche Transformationen: Gegenstand oder Aufgabe der Technikfolgenabschätzung?“

Der Begriff „Transformation“ bezeichnet den tiefgreifenden Umbau gesellschaftlicher Strukturen und Verhaltensmuster. Dazu gehören beispielsweise Veränderungen in den Bereichen Energie, Verkehr, Produktion und Landwirtschaft, die auf ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit abzielen. Aber auch technologie- und marktgetriebene Umwandlungsprozesse werden als Transformationen bezeichnet, hier wird vor allem die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft intensiv diskutiert.

Solche Transformationsprozesse sind gekennzeichnet durch ihren Querschnittscharakter, ihre Multidimensionalität, sektorübergreifende Abhängigkeiten, weite Zeithorizonte sowie folgenreiche Eingriffe für den Einzelnen und die ganze Gesellschaft. Deshalb können Transformationsprozesse auch Gegenstand der Technikfolgenabschätzung (TA) sein: Deren Selbstverständnis ist, Orientierungswissen über Chancen, Risiken und Folgen der Veränderungen zu generieren sowie über die gesellschaftliche Akzeptabilität der daraus folgenden sozio-technischen Entwicklungen zu reflektieren.

Neben der überwiegend analytisch-distanzierten Forschung, die vor allem der Beratung von politischen Entscheidungsträgern dient, eröffnen sich weitere Fragestellungen und Tätigkeitsfelder für die TA: Welche Rolle spielt der Bezug zu übergreifenden Transformationen bisher in der TA? Wie kann und soll sich TA in die aktive Mitgestaltung transformativer Governance einbringen? Bis zu welchem Grad soll sich TA normative Zielvorgaben zu eigen machen und zugleich ihr kritisches Reflexionspotenzial ausschöpfen?

Die NTA8-Konferenz bietet Gelegenheit, diese und weitere Fragen zum Verhältnis von TA und gesellschaftlichen Transformationsprozessen zu erörtern und anhand von Good-Practice-Beispielen zu vertiefen. Dabei soll es neben fachlichen Positionsbestimmungen auch um Möglichkeiten und Grenzen von Technikfolgenabschätzung in gesellschaftlichen Transformationsprozessen gehen. Weitere Informationen zu den geplanten Themen gibt es im Call for Papers (also available in English). Der Call for Papers ist abgeschlossen. Ausgewählte Konferenzbeiträge werden später in einem Band der Schriftenreihe „Gesellschaft – Technik – Umwelt“ veröffentlicht.

Der vorläufige Programm zur NTA8-Konferenz am 7. und 8.11.2018 im Bürgerzentrum "Südwerk" Karlsruhe steht. Es kann hier heruntergeladen werden.

Die achte Konferenz des Netzwerks TA (NTA8) wird vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI organisiert und findet vom 7. bis zum 8. November 2018 im Bürgerzentrum „Südwerk“ in Karlsruhe statt. Thema der Konferenz ist „Gesellschaftliche Transformationen: Gegenstand oder Aufgabe der Technikfolgenabschätzung?“

Der Begriff „Transformation“ bezeichnet den tiefgreifenden Umbau gesellschaftlicher Strukturen und Verhaltensmuster. Dazu gehören beispielsweise Veränderungen in den Bereichen Energie, Verkehr, Produktion und Landwirtschaft, die auf ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit abzielen. Aber auch technologie- und marktgetriebene Umwandlungsprozesse werden als Transformationen bezeichnet, hier wird vor allem die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft intensiv diskutiert.

Solche Transformationsprozesse sind gekennzeichnet durch ihren Querschnittscharakter, ihre Multidimensionalität, sektorübergreifende Abhängigkeiten, weite Zeithorizonte sowie folgenreiche Eingriffe für den Einzelnen und die ganze Gesellschaft. Deshalb können Transformationsprozesse auch Gegenstand der Technikfolgenabschätzung (TA) sein: Deren Selbstverständnis ist, Orientierungswissen über Chancen, Risiken und Folgen der Veränderungen zu generieren sowie über die gesellschaftliche Akzeptabilität der daraus folgenden sozio-technischen Entwicklungen zu reflektieren.

Neben der überwiegend analytisch-distanzierten Forschung, die vor allem der Beratung von politischen Entscheidungsträgern dient, eröffnen sich weitere Fragestellungen und Tätigkeitsfelder für die TA: Welche Rolle spielt der Bezug zu übergreifenden Transformationen bisher in der TA? Wie kann und soll sich TA in die aktive Mitgestaltung transformativer Governance einbringen? Bis zu welchem Grad soll sich TA normative Zielvorgaben zu eigen machen und zugleich ihr kritisches Reflexionspotenzial ausschöpfen?

Die NTA8-Konferenz bietet Gelegenheit, diese und weitere Fragen zum Verhältnis von TA und gesellschaftlichen Transformationsprozessen zu erörtern und anhand von Good-Practice-Beispielen zu vertiefen. Dabei soll es neben fachlichen Positionsbestimmungen auch um Möglichkeiten und Grenzen von Technikfolgenabschätzung in gesellschaftlichen Transformationsprozessen gehen. Weitere Informationen zu den geplanten Themen gibt es im Call for Papers (also available in English). Der Call for Papers ist abgeschlossen. Ausgewählte Konferenzbeiträge werden später in einem Band der Schriftenreihe „Gesellschaft – Technik – Umwelt“ veröffentlicht.

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen